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Was bedeutet ein sportlicher Fahrstil?

Gymkhana_Pfrontstetten

Kennt ihr das? Ihr meldet euch an einer Motorrad-App an und müsst angeben, mit welchem Fahrstil ihr unterwegs seid? Gemütlich oder doch eher sportlich?

In diesem Beitrag möchte ich gerne mit euch einige Gedanken teilen, warum ich die Option eines sportlichen Fahrstils oftmals für sehr mutig halte…

Was ist ein sportlicher Fahrstil?

Ein sportlicher Fahrstil kann natürlich in vielen Perspektiven betrachtet werden. Was ein sportlicher Fahrstil ist, hängt daher von jedem selber und seiner Wahrnehmung ab.
Durch den Ort anstatt mit 50 km/h mit 70 km/h zu fahren kann sportlich sein, aber auch sehr fahrlässig.
Hart zu bremsen, bevor man in einer Kurve fährt, Hanging-Off zu fahren oder den sogenannten Angststreifen wegzufahren, wird oft als sportlich betitelt, kann allerdings mit der falschen Wahrnehmung sehr gefährlich sein.

Für mich beginnt daher die sportliche Fahrweise in der Wahrnehmung. Man muss sich nicht schämen für einen gemütlichen Fahrstil, vor allem bei Fahranfängern halte ich einen ruhigen Fahrstil als essenziell wichtig, um die Grundlagen zu lernen und zu verinnerlichen.

Slow makes smooth – smooth makes fast

Ein sportlicher Fahrstil sollte daher nicht immer ausgereizt werden. Vor allem nicht auf der Landstraße bzw. im öffentlichen Straßenverkehr.

Ein sportlicher Fahrstil ist eine ausgeprägte Handhabung des Motorrads, die Grenzen bei Material und dem eigenen Körper zu kennen, aber auch die richtige Wahrnehmung der eigenen Umgebung.

Auch mal einen Gang herunterschalten

Jeder kann seinen Fahrstil selbst wählen. Natürlich sollte man entsprechend im rechtlichen Rahmen sein und bleiben. Allerdings kenne ich auch die verleitende Breiten langen Straßen, die die Gashand gerne zucken lassen.
Meine Empfehlung ist daher mein Beitrag – „Mal etwas Dampf abzulassen“ (Am Kabel ziehen – Mein Ventil-Tipp).

Die eigene Bezeichnung

Leider gibt es in Apps nicht viele Optionen: Gemütlich, Sportlich, Touren, Offroad. ABER, ich persönlich halte die Bezeichnung des Fahrstils wie zu Beginn bereits gesagt als sehr mutig.
Gefährlich ist dabei die eigene Einschätzung – der Dunning-Kruger-Effekt.

Mein Tipp

Seit ehrlich zu euch und den anderen Motorrad-Fahrern. Kommuniziert eure Schwächen, um auch bei gemeinsamen Gruppenfahrten Spaß zu haben. Übt diese Schwächen auf dem Übungsplatz und verbessert eure Fähigkeiten und eure Wahrnehmung beim Motorrad-Fahren.

Die Linke zun Gruß

In diesem Sinn,

die Linke zum Gruß

Euer MatzeFix

Mathias B.

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