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Mein Weg zum Motorrad-Trainer #1

Mein Traum ist es: Einem Motorrad-Schüler ein Lächeln aufs Gesicht zu bringen, weil er seine erste Motorrad-Angst bekämpft hat.

Um diesen zu erfüllen ist mein Ziel: Ich werde Motorrad-Trainer.

Auf welche Hürden ich jetzt schon gestoßen bin und welche Herausforderungen vor mir stehen, möchte ich gerne transparent in der Beitragsserie „Ich werde Motorrad-Trainer“ darstellen. In diesem Beitrag berichte ich über meine ersten Stolpersteine, Gewissenskonflikte und Herausforderungen.

Als Student hat man natürlich begrenzte finanzielle Mittel. Aus diesem Grund lässt sich der ein oder andere Umweg nicht verhindern. Genauso wie im Beitragsbild ergibt sich ein geschlängelter Weg, der dennoch zum Weg führt – genauso wie im Gymkhana 🙂

Meine Zweifel

Mein Traum ist es Motorrad-Trainer zu werden. Mhmm – schon komisch den Maßstab nach 3 Jahren Fahrerfahrung und ca. 16.000 km jährlich so hoch zu legen? Mein erster Zweifel war zu Beginn der Überlegung schon vorhanden: Kann ich ein Motorrad-Trainer genauso machen wie die, die es jahrelang beim ADAC oder anderen Institutionen machen? Zu wissen, auf was man achten muss? Auf einem Level zu sein, einem Schüler überhaupt etwas Neues beizubringen? Zeitlich und finanziell das Ganze unterzubringen?
Aber ich lasse mich nicht vom Weg abbringen – kein Meister ist je vom Himmel gefallen und jeder hat mal klein angefangen.

Ich frag mal Tante-Google

Nun, nachdem also der Gedanke gefestigt war. Womit fängt man eigentlich an?
Ein paar Kontakte habe ich inzwischen geknüpft – die sollte ich mal um Erfahrungen fragen. Aber zuerst bemühte ich Google:
„Motorrad-Trainer Deutschland“
Ich bin auf einige Foren gestoßen, in denen schon einige Menschen vor mir diese Frage hatten, was die Voraussetzungen eines Motorrad-Trainers in Deutschland ist. Braucht der eine Zertifizierung? Kann jeder Trainer werden?
Nach einigen Suchen kam ich auf eine zentrale Stelle, die sehr oft in den Foren erwähnt wurde:
DVR

Erste Halte-Stelle DVR

Auf der DVR-Homepage kommt man recht schnell auf die Auskunft, wie man einen Motorrad-Trainer angeht. Schon nach kurzer Zeit wurde mir klar: Der DVR hat verteilte Institutionen in Deutschland (Vereine etc.) welche unter dem Verband der DVR die Ausbildung zum DVR-Trainer abhandelt.
Hey Super! Schnell mal in südlicher Richtung nach einer Institution geschaut und siehe da:
AVP-Institution
Voller Vorfreude einen freundlichen Bewerber-Text verfasst und diesen per E-Mail abgeschickt.

Der erste Kontakt

Schön, schon nach kurzer Zeit kam ein Anruf eines freundlichen beschäftigen Herren, der sich dazu bereit erklärte, sich für mich die Zeit zu nehmen, um meine Frage zu beantworten.
Mein Traum ist Motorrad-Trainer zu werden:

Muss ich den DVR-Trainer machen, um in Deutschland auszubilden?

Was sind Voraussetzungen des DVR-Trainers?

Welche Vorteile bringt der DVR-Trainer?

Was sind die Herausforderungen eines DVR-Trainers?

Nach ein paar wenigen Telefonaten und E-Mail dann die erleuchtenden Antworten.
So wie sich der DVR-Trainer für mich herausgestellt hat, gibt er die Möglichkeit, diese Zertifizierung nach außen zu zeigen (natürlich, dass man zum Trainer qualifiziert ist). Des Weiteren hilft er auch bei Haftungsausschlüssen – naja im Detail habe ich es noch nicht ganz verstanden, aber ich denke gegenüber einer Versicherung ist es einfacher als qualifizierter Trainer aufzutreten.
Und ein großer Vorteil, der sich dabei gezeigt hat, war, dass man unter ständigen Fortbildungen steht – welche ich persönlich sehr wichtig finde und ich liebe es Neues im Bereich Motorrad-Sport zu entdecken.

Die Kehrseite des DVR-Trainers

Das Telefonat war beendet, die E-Mails waren beantwortet und die Unterlagen waren eingeholt. Schon beim Lesen saugte ich förmlich alles auf, was diese Informationsblätter beinhalteten – aber halt:

550 € Mitgliedsbeitrag im Jahr
5 Jahre Mitgliedsverpflichtung – Übernahme 50 % der Ausbildungskosten
ca. 4000 € Ausbildungskosten
ca. 5 Weiterbildungen im Jahr

Puuuh – das ist schon ein Batzen Geld – kann ich mir den überhaupt leisten?
Die Aussage zu den 550 € Mitgliedsbeiträgen war, dass die sich recht schnell verdienen lassen. Laut Theorie verlangt man bei 8 Teilnehmern jeweils 150 € und und und – ihr wisst ja Theorie und Praxis sind oft weit auseinander.

Diese Info habe ich erst mal stehen lassen und weitere Recherchen betrieben.
Meinen neuen Wissensstand berichte ich in der nächsten Serie von „Ich werde Motorrad-Trainer“

Die Linke zun Gruß

In diesem Sinne

Die Linke zum Gruß
Euer MatzeFix


Mathias B.

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