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[1×1] Die Entscheidung zum Motorrad fahren

Willkommen beim Motorrad 1×1. In dieser Beitragsserie werden wir gemeinsam alle Aspekte vom Fahrzeugkauf, über die Führerscheinprüfung, über anschließendes Training und Touren anschauen.
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Motorrad fahren steht bekanntlich für Freiheit. Die Natur zu spüren und die Welt zu entdecken, das ist die Vorstellung dieser Lebensart. Kernigen Sound, freundliche Bikergrüße und wunderbares Wetter empfangen einen auf dieser Reise, hinzu kommen wunderbare Passtraße die durch Ihre Aussichten faszinieren.

Doch ist dieses Hobby wirklich so schön, wie man es alltäglich zu Gesicht bekommt?

Zugegeben ich persönlich fahre, träume und spreche sehr viel über das Motorrad fahren. Motorrad fahren gehört zudem zu meinen Hauptfreizeit-Aktivitäten. Meine Fahrfähigkeiten und Fahrtechnik dauerhaft zu verbessern liegt dabei ganz besonder in meinem Fokus. Den Grund hierzu erfahrt ihr gerne in einem anderen Beitrag.

In diesem Beitrag würde ich gerne das Motorradfahren etwas hinterfragen, und auch Fastetten zeigen, welche auf keinem Instagram-Foto oder YouTube auftauchen. Vor- und Nachteile des Motorradfahrens.

Die guten Fasetten des Motorradfahrens würde ich gerne nochmals in diesem Video darstellen – natürlich ist das nicht alles, was sich auf dem Abenteuer als Motorradfahrer ergibt:

Was mein Abenteuer mit sich bringt

Aus den oben genannten Gründen und dem dazu gehörigen Video denke ich, dass ihr euch ein gutes Bild machen könnt, für was Motorradfahren stehen kann…

ABER nicht alles „ist Gold was glänzt“ – hinter diesen Erfahrungen liegen 3 Stürze, ein Totalschaden, knöchelhoch getränkte Motorradschuhe, Reperaturen und viele Bluthochdruck erfüllte Momente. Auf diese würde ich gerne im Folgenden etwas eingehen:

Wetter

Das Motorrad-Abenteuer kann auf sehr individuelle Art gestaltet werden. Als persönlicher Vielfahrer unternehme ich auch gerne Motorrad-Touren, die sich den ganzen Tag erstrecken. Wodurch es auch vorkommen kann, im Regen zu fahren. Wichtig hierbei ist es, einen Regenkombi dabei zu haben. Regen ist einer der Momente, welchen das Motorradfahren gefährlicher machen aber auch unangenehm machen. Nasse Schuhe sind da nur ein Aspekt. Ein volles Visier oder Autos die einen mit Fontänen nass machen die andere.

Verbote

Ein gern kritisierter Punkt sind Verbote, welche die Freiheit des Motorrad-Fahrers einschränken. Aussagen wie, „der Motor muss doch atmen können“ rechtfertigen die technische Änderung am eignen Motorrad. Darunter Leistungsänderung (wie Luftfilter) oder Abgasänderungen (DB-Killer oder DB-Eater). Bei der nächsten Kontrolle dann der große Schreck – der Auspuff ist doch nicht zugelassen für das Bike. Die E-Nummer ist drauf aber nicht für das eigene Bike – Resultat: Weiterfahrt untersagt.
Das ist eins von wenigen Beispielen, mit denen Motorrad-Fahrer zu kämpfen haben. Mit Streckenabschnitten oder neuerdings auch Lautstärken-Reglementierungen (Beispiel: Tirol) setzt der Gesetzgeber die Messlatte für Sicherheit hoch. Natürlich nicht immer sinnvoll, dennoch gibt es Vieles, welches vor dem Kauf eines Motorrads oder vor der Änderung des Motorrads zu beachten ist.

Motorrad Unfälle

Aus 3 Stürzen habe ich mittlerweile einiges lernen können. Darunter wie schnell das Leben beendet sein kann – wenn man kein Glück hat und wie wichtig ein Motorradtraining und Selbstbeherschung ist.
Motorrad-Poser, welche die Strecke mehrmals entlang zu fahren, um sich auf Videos oder im Grab wieder zu finden sind leider im Netz oft zu finden. Das unschöne daran, die Leute finden das sehr unterhaltsam. Viele Zuschauer und ein hoher Bekanntheitsgrad machen diese Mode des Rasens noch attraktiver. Stellt euch doch mal die Frage, warum viele junge Fahranfänger auf Sportler abfahren?

Leider entstehen durch solche Trends, zu wenig Training und unvorhersehbaren Verkehrsfluss viele Unfälle, die sonst vermeidbar sind. Ich persönlich schätze, dass es oftmals nicht an der Leistung des Motorrads liegt, da diese heutzutage sehr gut durch Elektronik abgestimmt sind. Dennoch sind auch schnell Grenzen erreicht, welche auch mit Elektronik nicht zu verhindern ist.
Vieles lässt sich darauf zurückführen, dass in Gefahrensituation falsch reagiert wird oder man sich überschätzt hat. Vollbremsungen werden aus Angst nicht durchgängig durchgeführt, die Kurve wird wegen falscher Kurvenlinie frühzeitig verlassen oder der Vordermann wird von hinten angefahren, da man wegen mangelnden Abstand nicht mehr bremsen konnte.

Motorrad-Fahrer haben einen sehr geringe Knautschzone, was das Risiko zu Verletzungen oder gar zum Tod deutlich erhöht.
Diese genannten Punkte aber auch viele weitere Punkte wie die ständige Wartung des Motorrad sind gängige Eigenschaften, die bei der Überlegung in Betracht gezogen werden müssen.

Meine Motivation ist es, vorallem in den letzten zwei Punkten tätig zu werden. Durch viel Training, Fahrtechnik und eine technisch einwandfreies Motorrad das Risiko auf Verletzungen zu reduzieren.

Welche Überlegung hast du Dir gemacht? Schreibt mir gerne eine Nachricht über Kontakt und verfolgt gerne meine Fortschritte auf Youtube.

Die Linke zun Gruß

In diesem Sinne,
die Linke zum Gruß

Euer MatzeFix

Mathias B.

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